JC027 – Wer bringt mir meine Geschenke?

Gast: Postangestellter AlexanderBriefkasten
Gerade zur Weihnachtszeit läuft die Zustellungsbranche auf Hochtouren. Jeder freut sich wenn sein Amazon Paket rechtzeitig vor dem Fest zu Hause ankommt. Aber eigentlich weiß niemand was Post Angestellte eigentlich genau machen. Alexander wird über Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen bei der Deutschen Post berichten und uns erklären wo unsere Geschenke wirklich herkommen.

Weitere Infos und Hintergründe:

JC012 Von der Hauptschule zur Universität – Helge Kletti vom schöne-ecken Podcast

Gast: Helge Kletti vom schöne-ecken Podcast

Helge Kletti wird den Weg von der Hauptschule zur Universität, sowie den Werdegang vom Koch zum Berufsschullehrer beschreiben.
Natürlich werden wir noch in viele andere Themengebiete vorstoßen. Helge Kletti ist Mitgründer des schöne-ecken Podcasts und Miterfinder des Denkpfeffers.

Diese Folge wurde erneut veröffentlicht da beim ersten Upload die letzte halbe Stunde gefehlt hat.

Downloads zur Sendung:

Ein großes Dankeschön für die Shownotes und hoffentlich viel Flattr Kohle geht an: insider, @woLeonard, Quimoniz, sland

Themen:

Zusammengetragen von: insider, @woLeonard, Quimoniz, sland

Sendungsbeginn: 19:35:40 Uhr

00:00 – Schulzeit

  • er war Sohn eines Lehrers, und sollte eigentlich Abitur machen
  • nach der Orientierungsstufe (5./6. Klasse) auf die Hauptschule
  • Musikunterricht beim Vater
  • Leicht in der Hauptschule
  • Es gab schon die Empfehlungen für weiterführende Schulen
  • von der Grundschule in die Hauptschule in eine verhältnismäßig große Stadt (80 000)
  • Viele die zunächst ins Gymnasium kamen, kamen in die Realschule, und gaben dann auf.
  • Image der Hauptschule
  • Vergleich zu „Standard-Hauptschulen“
  • Lage und Transport der Hauptschule
  • Vorbereitung auf berufliches Leben
  • Verantwortung beim Spielen in der Band: „You don’t have to stop the show“
  • Lüneburger Wasserturm <http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserturm_L%C3%BCneburg>
  • Aufgewachsen in einer Bauernfamilie (Vater: , Grossvater: )
  • Austauschjahr

00:15:40 Skype-Probleme (Unterbrechung)
00:16:40 Highschool

  • Wochenendtrips dank Vater eines Mitschülers
  • Vergleich der Highschool mit deutscher Schule
    • Benotung (A-F anstelle 1-6)
    • Sonderprivilegien als Jahrgangsbester
    • „Hall Pass“ <http://en.wikipedia.org/wiki/Hall_pass>
    • Marching Band „Music ?? Pass“
    • Metalldetektoren in der Schule ca. 1990
    • Hohe Bandenaktivität in Des Moines <http://en.wikipedia.org/wiki/Des_Moines,_Iowa>
    • Schulter ausgekugelt beim Schießen mit „Pumpguns“ <http://de.wikipedia.org/wiki/Vorderschaftrepetierflinte>
    • „Mountain Dew“ geschüttelt, auf Pfosten stellen und Kühe bespritzen
    • Bildungsunterschied
      • Immenser Qualitätsunterschied des Unterrichts zu Deutschland (halbe Klasse wusste nicht, wer amerikanischer Präsident ist oder dass Hitler nicht mehr aktuell war)
      • Konnten mit Football spielen sehr weit kommen (Stipendien)
    • Er hat einen Highschoolabschluss – Hauptschulabschluss ist in 90% der Fälle besser
    • Als Lehrer in Amerika verdiente man damals sehr wenig
    • Man lernt in Amerika mehr für den Alltag, den Lebensunterhalt, weniger theoretisch

00:33 Vorurteile von Deutschen und Amerikanern

  • „Pünktlich, Zielstrebig, Gewissenhaft, Nachhaltig“ / „Viel Geld, Herumschiessend, Patriotisch und von Kreditkarten lebend“
    • Amerika war die größte Erfahrung seines Lebens
      • Fotografieren mit einer der ersten Digitalkameras
      • Golf
    • Schlechtes Essen, kein Schwarzbrot und viel Fleisch, Fleisch, Fleisch mit Fleisch (und FastFood)
  • Colloquium <http://de.wikipedia.org/wiki/Colloquium> Biologie mit Prüfung zu Verhaltenstheorie (vergleichbar mit Realschulabschluss)
  • Vollzeit Grundausbildung in der BWS Lüneburg zum Erzieher

~ 00:40 Nebenjob Callcenter als stetiger Begleiter

00:49 Beginn der Koch-Laufbahn

00:56 Unterbrechung wegen Neustart
00:57 Fortsetzung

  • Stressiger Tag: um 6 Uhr ging’s los, um 12 machte der Laden auf, um 3 am Abend hatte man frei, Abends noch mal, Abendbier, um ca. 12 nach Hause, mit Privatleben dann um 2 Uhr ins Bett
  • Michelinsternkriterien, unvollständig:
    • Silberbesteck
    • Umfangreiche Weinkarte
    • Anwesendes Personal
  • woran man einen Essenstester erkennt
  • was man in der Koch-Ausbildung lernt
  • Schlechte Küche in Restaurants
  • Enormer Druck, bis zu den Limits, kein guter Verdienst
  • In den Vorbereitungsstunden, werden Suppen, Gnocchis, alles das vorbereitet werden kann vorbereitet
  • Restaurantkritik in der Bild war wichtiger als Sterne
  • Was einem ein Michelin-Stern bringt <http://de.wikipedia.org/wiki/Guide_Michelin#Die_Sterne_des_Michelin>
  • Er empfiehlt vehement, für gut Geld gut essen zu gehen
  • Tipps beim Kochen
    • Qualitativ gute Zutaten
    • Experimentieren, man beginnt damit viel falsch zu machen
    • Selleriepüree

01:14 Molekularküche

01:17 Besuch einer Bauernschule (Fachhochschulreife)

  • Qualifikation für Studium: Ökotrophologie
  • Extruder <http://de.wikipedia.org/wiki/Extruder>
  • Erdnussflipps aus Mais
  • 1. Studium in der FH
  • Frauengeschichten hielten Helge in Hannover
  • Leistungsprüfungen in Deutsch und Biologie und Aufnahmeprüfung auf der Uni berechtigte letztlich zum Hochschulstudium in Politik und Lebensmittelwissenschaften
  • HiWi nach Bachelor- und Master of Science Abschluss – lernte Cornelis kennen 

01:25 Bewertung des deutschen Bildungssystems

  • Abschaffung der Hauptschule
  • Bildungssystem muss nach oben hin durchlässig sein (Aufstiegschancen)

01:26 Berufsschullehrer („Lehrer bei den Dummen“)

~01:50 Denkpfeffer <http://www.denkpfeffer.de> – Bachelorarbeit

Schöne Ecken – Podcast <http://www.schoene-ecken.de>

02:15 Ende des Interviews

Sendungsende: 21:52:58


JC005 Softwareentwickler

Gast: Christian Kollross

Ausbildung: Fachinformatiker in der Ausbildungsrichtung Anwendungsentwicklung
Studium: Informatik an der FH Würzburg

Themen:
Erste Berührung mit Computern, (C64); Erste geschriebene Programme; Informatikunterricht in der Mittelstufe (Schule); Cookies; Schulabschluss, Wahl zwischen Ausbildung und Studium; Ausbildung und „das was man halt da lernt; Faszination am Programmieren; Ausbildung etc., Berufsschule; Mathematik in der FH; Vergleich: Ausbildung und Fachhochschule; Erste richtige, selbstgeschriebene Programme; Tagesablauf in einer Programmier-Firma; Freiheit im Beruf; Geschäftsführer; Studium; Vergleich: Ausbildung und Studium; Mathematik im Studium; Auswahl der Fachhochschule; Vorraussetzung einer Kompetenz im Bereich der Mathematik; Vorraussetzung allgemeiner Kompetenzen für die Informatik; Momentanes Beschäftigungsumfeld; Ablauf nach dem Studium; Berufschancen; Bewerbungsgespräch als Informatiker; Mobile Solutions als Schwerpunkt im Studium; Selbständig werden; gute bzw. schlechte Software; Openstreetmap, Ausgleich zum Beruf (Pfadfinderleiter, Fahrrad fahren); Gehalt; Bandbreite des Berufs als Programmierer; Bürosituation (Stromberg*)

Hier noch ein besonderer Profi Tipp von Christian!

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