JC026 – Politikwissenschaftler 2.0

Gast: Dr. Ragnar Müller

Dr. Ragnar Müller ist Politikwissenschaftler, Autor und Trainer. Seit 15 Jahren führt er im In- und Ausland Fortbildungen zur EU durch und ist Autor mehrerer EU-Einführungen und Unterrichtspakete.

Seine Dissertation widmete sich der Frage: „Wie kann man komplexe Themen wie Globalisierung oder europäische Integration vermitteln?“ (www.online-dissertation.de).

Er ist Geschäftsführer von Agora (Gesellschaft für Wissensvermittlung über neue Medien und politische Bildung – www.gesellschaft-agora.de) und Vorstandsmitglied von Pharos (www.pharos-online.org, www.dadalos.org).

JC024 – Rechtswissenschaften

Gast: Andreas RiehnAndreas

Andreas Riehn hat in München und Augsburg Rechtswissenschaften sowie Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte studiert. Das Referendariat absolvierte er am Landgericht München II unter anderem in der staatsanwaltlichen Station. Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen war er zuerst in der Rechtsabteilung eines mittelständischen Unternehmens und anschließend im Lektorat elektronisches Publizieren des führenden juristischen Fachverlages tätig. Bis 2010 hat er neun Jahre für die internationale Wirtschaftskanzlei Linklaters LLP gearbeitet.

Andreas Riehn ist außerdem Gründer einer der ersten rein webbasierten Vorbereitungskurse für junge Juristen auf das Erste Juristische Staatsexamen und hat mehrere Jahre als Kursleiter in juristischen Präsenzveranstaltungen Examenskandidaten trainiert.

Im September 2011 hat er sich der Kanzlei Weiler & Kollegen angeschlossen.

JC023 – Elektrotechnik

Gast: Carsten SteinCarsten Stein

Die Elektrotechnik ist ein wesentliches und unentbehrlich gewordenes Hilfsmittel des Menschen. Die Unterteilung in die beiden großen Bereiche Energietechnik und Nachrichtentechnik lässt ihre vielfältigen Anwendungsbereiche nur in Umrissen erkennen. Carsten Stein steht kurz vor dem Abschluss seiner Diplomarbeit und wird Einblicke in diese spannenden Disziplinen geben.


JC022 – Medien- und Kommunikationsinformatik

Gast: Patrick GeselbrachtPatrick

Patrick Geselbracht studiert Medien- und Kommunikationsinformatik an der Hochschule Rhein-Waal und wird über sein Studium, unter anderem aber auch über die künftigen technischen Herausforderungen unserer Gesellschaft berichten.

Denn vor allem im Bereich der Kommunikation wird deutlich, dass unsere Gesellschaft ohne moderne Informationstechnologie kaum noch vorstellbar ist. Mit dem Handy Musik hören zu können bedeutet aber auch, dass die traditionell abgegrenzten Bereiche IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik zunehmend verschmelzen. Die gesamte Medienlandschaft steht vor einer fundamentalen Neugestaltung.


JC021 – Gesellschaft, Arbeit, Psychologie und Bildung

Beate KrolGast: Beate Krol

Geboren 1968 in Osnabrück, studiert in Bielefeld, volontiert in Hamburg an der Henri-Nannen-Schule. Journalistisch (fast) alles ausprobiert: Agentur, Tageszeitung, Wochenzeitung, Zeitschrift, Fernsehen, Hörfunk, Online. Hängengeblieben bei Radio-Feature und Zeitschriftenreports, u.a. für SWR2 Wissen und „Menschen“ (Aktion Mensch). Außerdem in der Aus- und Weiterbildung tätig, u.a. bei der Evangelischen Journalistenschule und dem MDR. 2009 Beginn einer Zusatzausbildung am Zentrum für Kommunikationspsychologie der Universität Hamburg.

Im Gegensatz zu anderen Folgen von Jobscast liegt bei dieser Episode der Fokus nicht auf einem Beruf an sich. Die Idee ist ein Realitätsabgleich zu gesellschaftlichen, politischen und bildungsrelevanten Themen. Welche Herausforderungen stellt das Berufsleben an die Menschen? Wie wird sich die Arbeitswelt verändern? Welche Chancen werden Schülern geboten? …


JC020 – Moderator und Drehbuchautor Ralph Caspers Teil 2

Fotograf: Johannes Haas

Fotograf: Johannes Haas

Gast: Ralph Caspers

Die versprochene Fortsetzung zum ersten Gespräch mit Ralph

Ralph macht Fernsehen für alle, die neugierig genug sind, mit ihm Neues zu entdecken – und auf Skurriles und Ironie dabei nicht verzichten wollen.

Die ersten TV-Schritte machte er mit dem Tiermagazin „Muuuh!“ (Super RTL). 1996 wechselte Ralph Caspers zum WDR, wo er der Tierwelt treu blieb: Gemeinsam mit Shary Reeves moderierte er den „Maus Club“. Mit einer Sachgeschichte darüber, wie der Henkel an den Becher kommt, gab er 1999 sein Debüt in der „Sendung mit der Maus“. Für „Wissen macht Ah!“, das er mit Shary Reeves seit 2001 moderiert, schreibt Ralph auch die Drehbücher.

Ralph Caspers ist nicht nur vor der Kamera aktiv: 2002 hat er seinen Abschluss an der Kunsthochschule für Medien in Köln gemacht. Thema: Die Entwicklung einer Fernsehsendung. Ergebnis ist „Late Morgen“, das am 16. Februar 2003 im Ersten gezeigt wurde.

Quelle: www.checkeins.de

Themen:
Zusammengetragen von: @EvitaBley, @SimonWaldherr, BigMcIntosh

00:00:00
Sendungsbeginn: ~10:00:00 Uhr

Sendungen von Ralf:Die Sendung mit der Maus (Sachgeschichten), Wissen macht Ah!, Du bist kein Wehrwohl!, Quarks und Caspers (Vertretung für Quarks und Co)Kinder sind nicht unbedingt die Zielgruppe für Ralphs SendungenRalph moderiert noch bis März 0-Gewinnt (Adaption der BBC Sendung Pointless)Entwicklung der Fernsehlandschaft von 1990 – heuteMehr Krawall im Privatfernsehen (Tutti Frutti), öffentliches rechtliches Fernsehen hat sich davon nicht beeindrucken lassenBis heute haben sich privates Fernshen und öffentlich rechtliches Fernsehen mehr aneinander angenähert
00:05:53
Scripted Reality

Anfang der 90erH.G. Wells schrieb das Buchund Orson Welles machte daraus das HörbuchKrieg der WeltenSR ist leicht und billig zu produzierenZDF hatte auch SR GerichtsshowsKindersendungen hatten "damals" noch einen moralischen AnspruchDisneyProduktionenKleiderordnung und Wortverbote bei DisneyLöwenzahnSesamstraßeWissen macht Ah!Es ist völlig ok, wenn man Fragen stellt und wenn mal was schief gehtWie geht ihr mit dem Wandel zur Informationsgesellschaft um?Zielgruppenrelevanz ist nicht so wichtig, Ralph moderiert so, wie er es lustig findetDie Halbwertszeit von Wissen/Fakten ist unterschiedlichDie Newtonsche Mechanik wird sich nicht mehr ändernEs geht darum Spaß zu haben und neugierig zu bleiben(Wissen macht Ah!) ? ist im dreizehnten JahrEs gibt viel ZuschauerpostQuoten sind nicht vordergründig
00:18:35
Studiohierarchie

Frage nach der Hierarchie im Studioes gibt eine Redakteurin im StudioDie Redakteurin ist sozusagen die ChefinRalph ist für die Moderation etc im Studio zuständig, die Filme laufen über die RedakteurinJede Sendung hat seine 5 ThemenRalph muss die Verbindung der einzelnen Themen aufbauendanach schaut die Redakteurin vom WDR nochmal drüberIn den Auszugslisten steht dann, was alles gebraucht wird3 Wochen Zeit um alles zu besorgen/bauen/bastelnkurze Proben und dann wird aufgenommenDann geht das Material in den Schnitt und wird aufs Band kopiert
00:25:35
Kameratechnik und Speicherung der Aufnahmen

Vor ein paar Jahren war die Kameraqualität noch sehr schlechtInnen- und Außenaufnahmen durch ein Fenster sind schwierigVerschiedene Lichtverhältnisse sind schwierig für KamerasKontraste in BildaufnahmenDie Kamerasachen lernt man auch im StudiumIm WDR gibt es ein riesiges Archiv mit Bändern. Mittlerweile sind das optical discsDie Digitalisierung der Medien wird immer mehrDie Speicherung auf Servern ist problematischer als einfach optical Discs im Archiv zu lagern
00:30:38
Verbreitung und Verfügbarkeit von allen Inhalten

Daniel wünscht sich, alle Sendungen in der Mediathek anschauen zu könnenRalph fände das auch toll und er wünscht sich eine freie Lizenz dafürKeynote von Markus Beckedahl auf dem Social Community DayMarkus Beckedahls erste Urheberrechtsverletzung war bereits in der Schulzeit im KunstunterrichtDepublikation der Sendungen. Bei Wissen macht Ah gibt es einen Podcast der länger noch verfügbar ist.Ralf findet Depublikation ärgerlichDas Leistungsschutzrecht ist schlechtDaniel hat die Idee, jede Sendung zu trankribieren und Shownotes zu erzeugenRalph stören die Beschränkungen, denen Öffentlich Rechtliche Fernsehsender im Internet unterlegen sindDas Internet sollte die Erweiterung des Fernsehns seinNiemand lässt sich mehr vorschreiben, wann er was gucken sollZeitsouveränes Nachschauen von Fernsehsendungen, wie bei PodcastsNur noch Großereignisse werden Live geschautHbbTVHBBTV spielt derzeit noch keine großer Rolle
00:41:11
Mediensozialisation von Kindern

Wie sollten Kinder an Medien herangeführt werdenEs ist falsch, Kindern die Medien (Fernsehen, Internet) zu verbietenManfred SpitzerFernsehen kann dir helfen, Ideen zu finden.Die Primärerfahrung trumpft die SekundärerfahrungMan kann im Fernsehen sehen, wie man Tierspuren mit Gips abgießt, aber selber rauszugehen und das zu tun macht mehr SpaßDigital DivideInteressenvielfalt führt zu verschiedenen Formaten (Frauentausch gegen Physik und Stricken)Ralph "lass uns doch mal ne Woche mit der Nachbarin tauschen"Ralf wünscht sich, dass viele Menschen selbstbestimmt handelnMut zur Lücke und nie unterfordern, sondern lieber überfordern und hoffen, dass was hängen bleibt.Stefan Raab PolittalkshowBei Talkshows ist niemand nachher schlauerIm Vordergrund steht heute die Quote, Inhalte müssen sich hinten anstellendie Zuschauer haben die Macht, umzuschaltenDurch Quotenmessung werden auch die Sendungen beeinflusstRalf kann unbesonnen durch Köln laufen, wird nicht ständig von Fans angesprochenRalph lernt gern neue Dinge in seiner FreizeitEr lernt auch gerne Programmierung von Datenbanken (MySQL)MySQLFileMakerSeine Moderationen macht er mit Filemaker und TabellenMac oder Windows? – MacWenn er den ganzen Tag vor so einem Gerät sitzt, dann möchte er, dass es schön istIm WDR sind hauptsächlich Windows Rechnerim Grafikbereich gibts aber auch MacsRalph findet es sehr schön in der Sendung (Jobscast)


JC019 – Moderator und Drehbuchautor Ralph Caspers Teil 1

Fotograf: Johannes Haas

Fotograf: Johannes Haas

Gast: Ralph Caspers

Da Ralf arbeiten musste, ist unser Gespräch etwas kurz geraten. Es wird aber definitiv einen Teil 2 in den nächsten Wochen geben.

Ralph macht Fernsehen für alle, die neugierig genug sind, mit ihm Neues zu entdecken – und auf Skurriles und Ironie dabei nicht verzichten wollen.

Die ersten TV-Schritte machte er mit dem Tiermagazin „Muuuh!“ (Super RTL). 1996 wechselte Ralph Caspers zum WDR, wo er der Tierwelt treu blieb: Gemeinsam mit Shary Reeves moderierte er den „Maus Club“. Mit einer Sachgeschichte darüber, wie der Henkel an den Becher kommt, gab er 1999 sein Debüt in der „Sendung mit der Maus“. Für „Wissen macht Ah!“, das er mit Shary Reeves seit 2001 moderiert, schreibt Ralph auch die Drehbücher.

Ralph Caspers ist nicht nur vor der Kamera aktiv: 2002 hat er seinen Abschluss an der Kunsthochschule für Medien in Köln gemacht. Thema: Die Entwicklung einer Fernsehsendung. Ergebnis ist „Late Morgen“, das am 16. Februar 2003 im Ersten gezeigt wurde.

Quelle: www.checkeins.de

Themen:
Zusammengetragen von: @EvitaBley,@SimonWaldherr,@Quimoniz,BigMcIntosh

00:03:00
Ralphs Schulzeit

Seine Schulzeit hat ihn sehr geprägt; 1. Klasse „Uli der Fehlerteufel“ war eine rote Socke als Handpuppe; Er fand viele Lehrer fürchterlich und nur einige super; 3. Klasse Aufklärung; „Mit so wenig Aufwand wie nötig, das meiste erreichen“; Das bedeutet, er war faul; Gymnasium; Katholische Jungen-Schule (mit Mädchen und Protestanten); Ralph ist evangelisch; Salesianer; Don Bosco Mönch aus Italien; Er ist einer der wenigen, die noch nicht aus der Kirche ausgetreten sind; Wissenschaft und Kirche sind für ihn kein Widerspruch; Die Bibel ist ein tolles Buch, aber man sollte nicht alles für bare Münze halten; Man durfte Religion nicht abwählen; Deutsch und Englisch als Hauptfächer im Abitur; In Deutsch und Englisch war er gut; Nach der Schule hat er die verschiedensten Jobs gemacht, um herauszufinden, was er nicht machen will; Pathologie; Galvanosierungsbetrieb; Akkordarbeit den ganzen Tag findet er furchbar; in der Pathologie geht es sehr würdevoll zu.; man muss vorsichtig sein, dass keine blauen Flecke entstehen; Die Pathologie war im Keller und sehr kalt
00:12:00
Fernsehen

Das Testbild hat ihn zum Fernseher gebracht; Stereoton Versuchssendung; Es wurde gezeigt, was man mit Stereo alles machen kann; 2-Kanal-Ton (deutsch und englisches Original); Seine Mutter meinte, er solle jetzt mal selbst arbeiten gehen; Praktikumsplatz bei einer Produktionsfirma (Sat.1); Geh aufs Ganze! (Fernsehsendung); Jörg Draeger:; Der Zonk; Glücksrad; Es gab ein Casting für die Mitspieler; Geldgewinne konnten direkt mitgenommen werden, der Rest dann im Nachhinein; In der Wikipedia steht, dass er bei Sat1 von Super RTL entdeckt worden ist; Grundy; Kollegin kam vom Vorsprechen bei SuperRTL genervt zurück und meinte Ralph kann das besser als die Anderen; David Wilms; Christoph Erbes?; er durfte selber lernen, wie man vor der Kamera agiert und musste sich nicht verbiegen; World Wildlife Fund (WWF); Muh Sendung
00:27:30
Kunsthochschule Grundstudium für Medien

es gab im Studium immer jemanden den man fragen konnte, wenn man Hilfe brauchte; Bekanntheit zu der Zeit war noch nicht so groß; Diplomstudiengang Film/Fernsehen, er machte Regie und Drehbuch; wie schreibt man für´s sprechen; „Trau dich so zu schreiben wie du sprichst“; Aufschreiben wie 2 Leute sich unterhalten; Unterschiede zwischen deutschen und englischen Drehbüchern; Ruhrtriennale; Deutsche Schauspieler sind zu verkopft, Spielen zu gekünstelt; Als Ralph angefangen hat bei SuperRTL, sagte ihm keiner wie er zu sein habe; Bei der Moderation passiert immer etwas unvorhergesehenes, wenn einem die gespielte Rolle fern liegt, dann muss man sich nach dem Fehler neu wieder in seine Rolle finden; Bei seinen beiden ersten Bewerbungen verstellte er sich, bei der ersten wurde er wenigstens vorgeladen, aber bei beiden abgelehnt.; „Sendungen die ich mache, sind Sendungen, die ich gerne gucken würde“; Bei seiner dritten Bewerbung verstellte er sich nicht, und wurde genommen, so geht er auch an seine Rollen in seinen Sendungen ran.; Shary Reeves; Sendungen bereitet er vor, in dem sie sich absprechen
00:43:00
Künstlerhandwerk

: Ist das gut aussehen mehr Handwerk, als mehr Gefühl?; sowohl als auch, da ist vieles Handwerk.; Ästethisches Grundgefühl ist auch wichtig, wird aufgebaut durch immer wieder klar machen, Warum einem etwas bestimmtes gefällt.; Direkt nach SuperRTL zum WDR gegangen; Arbeit beim WDR neben dem Studium; MausClub; WDR hatte viele kleine Sachgeschichten, die nicht in die „Sendung mit der Maus“ gepasst haben; Tigerenten Club; Disney Club; Aus den vielen kleinen Sachgeschichten im MausClub entwickelte er mit Shary Wissen macht Ah!; Ralph macht eigentlich nur Sachen die ihm Spass machen, weil er ein sehr einfaches Gemüt habe, kommt das vielleicht gut beim Publikum an.; Die Wissen Macht Ah! Sendungen werden aktuell etwa 4 mal pro Woche ausgestrahlt; Die Produktion verläuft in 20 Episoden umfangenden Staffeln, einmal pro Jahr, 4-5 Studioaufnahmen.; Redaktionskonferenz entscheidet, welche Themen besprochen werden; Wöchentlich werden 3 neue Sendungen ausgestrahlt, eine wiederholt.; Ein Produktionstag sieht so aus, dass man sich um 9 beim Studio trifft, dann werden er und Shary geschminkt, dann treffen sie sich, besprechen in welcher Reihenfolge sie die Studiomoderationen aufnehmen, dann wiederholen sie die einzelnen Takes, bis es stimmt, und schreiten so fort, bis 17 Uhr, bis sie die 7 Studiomoderationen für eine Sendung zusammen haben.; Sie machen es ohne Teleprompter, lernen die Texte auswendig.; Bei der Verabeschiedung passieren die meisten Outtakes.; Alles was nach dem Schüss kommt wird improvisiert.; Bei der Sendung mit der Maus werden nur Sachgeschichten produziert, gesammelt und redaktionell geplant.; Ralph hat leider keinen Regiestuhl; Kein Festes Set für „Sendung mit der Maus“; Hat Ralph schon mal Live gesendet?; Riverboat; Maus-Türöffnertag; Late-Morgen war Ralphs Diplomarbeit; Es wurde vom WDR produziert; Ralphs Studium an einer Kunsthochschule war kein wisschenschaftlichenes sondern ein künstlerisches Arbeit; Ist es sinnvoll direkt nach dem Abitur zu studieren?; Direkt nach dem Abitur ist man reizüberflutet, weiss nicht was man tun soll im Studium; Als Künstler muss der Wille etwas künstlerisches zu schaffen aus einem selbt raus kommen; Ralph absolvierte ein Diplomstudium (mind. 9 Semester Studiert); Ralph muss im Anschluss zum WDR; Die grösste Herausforderung ist, es Kinder zu haben, da bereitet einen keiner drauf vor.; Die grösste Herausforderung ist es etwas zu finden, dass einem Spass macht, die eigentliche Arbeit ist dann trotz auftretender probleme keine extreme Herausforderung; Sendungsende


JC018 – Design und App Entwicklung

Gast: Daniel NicolaeDaniel Nicolae

In der letzten Ausgabe von Jobscast war Daniel Nicolae noch offiziell an der University of Oxford um dort seine Doktorarbeit mit einem Thema aus der Medizingeschichte zu beenden. Seit beginn dieses Jahres ist er offizieller Mitarbeiter von Evernote. Daniel ist dort als Designer tätig. Er ist außerdem der Entwickler von Meernotes, einem der schönsten wenn nicht sogar das schönste Notizprogramm für iOS.

Nachdem wir uns beim letzen Mal verquatscht haben und Daniel noch einen Termin hatte, musste der Beruf des Designers etwas unter dem Zeitdruck leiden. Deswegen reden wir nächste Woche am Donnerstag ausführlich über Design, App Entwicklung und allem was so dazu gehört reden.

Themen:
Danke an die Shownoter: @Quimoniz,@kaeffchen_heinz,@timwanze

00:00:00
Begrüßung

JC17 zu Geschichtswissenschaften; Nicolae hat schon immer interessiert zu designen; Er war beeindruckt vom Nadeldrucker der Mutter, und war von den kleinen Buchstaben enttäuscht; Nadeldrucker; Er war schlecht im Bildende Kunst Unterricht, und ihm gefiel es nicht; Bildende Kunst; Er konnte nie auf Basis fester Vorgaben kreativ sein und musste immer eigene Sachen machen; Er hat sich gegen ein Design Studium entschieden, weil er Historik interessanter fand; Er wollte immer, dass sein Windows Computer wie ein Mac aussieht; Windows; Mac OS; Typografie; Er war nie ein Freund von Theorie; Blickfang; Vom Studium hat er für das designen vor allem nur gelernt seine Zeit einzuteilen, und Projekte zu organisieren, analytisches und freies denken.; Das größte Problem ist, sich in Details zu verlaufen.
00:11:00
Meernotes

Es geht nicht nur darum, dass es gut aussieht, sondern dem auch Funktionalität zu geben.; Meernotes; bei Apple; Milestones; Evernote; Nicolae hat vor anderthalb Jahren Meernotes fertig programmiert, hatte gerade ein neues iPhone; iPhone; iPhone bei Apple; Notizbuch; PenUltimate für das iPad; Nicolae wollte PenUltimate für das iPhone haben; Es gab es nicht deswegen hat Nicolae selber eine App programmiert
00:15:15
Treffen mit dem Entwickler von PenUltimate

Er war in Oxford; Der Entwickler von PenUltimate in den USA; Er hat sich in London mit dem Entwickler von PenUltimate getroffen; Er hat dort festgestellt, das Programmierer nur ganz normale Menschen sind; PenUltimate wurde von Evernote aufgekauft, wird es aber weiterhin geben; Visum; Nicolae arbeitet seit anfang des Monats an Evernote; Zürich; Schweitzerdeutsch
00:20:00
Wie entwickelt Nicolae

Was hat Nicolae über Design gelernt?; Immer wieder probieren, verstehen von Dingen die er toll fand.; Vom immitieren kann man dann zum selber kreiren kommen.; Es benötigt viele Anläufe; Wie wichtig ist für das Designen das Zeichnen auf Papier?; Nicht so wichtig, das meiste wird auf dem PC gemacht.; Er mal seine Sachen mit der Maus und nicht mit dem Tablet; Ihm macht Spaß neue Sachen zu kreieren, sich Dinge, Design zu überlegen; Gegen Schluss gibt es ein Phase in der sehr vieles neu kreiert werden muss, weil es nicht ganz stimmig ist, beim Designen.; Wenn nur noch scheisse raus kommt, dann macht er was anderes, und probiert es dann am nächsten Tag noch einmal
00:27:00
Werkzeuge, konkretes

Er hat mit 12-13 Jahren ein Adventure-Game mit einem Freund programmiert bei dem man Fälle lösen musste Adventure-Game; 2D; 3D; Er hat es noch unter Dos in BASIC entwickelt; DOS; BASIC; Nicolae „das muss aussehen wie ein Notizbuch“; Notizbuch; Bei der Entwicklung hätte Nicolae die Guidelines von Apple betreffend der User Interface lesen sollen, das hätte den Benutzern seiner App viel Ärger erspart.; Nicolae lernte mit Anlesen von Programmierbüchern und Internetforen das programmieren, stellte dan aber fest, dass es besser gewesen wäre, hätte er die Programmierbücher durchgelsen.; Was muss man können dafür die Schülerzeitung zu machen?; Man muss wissen, wenn man etwas sieht, ob es einem gefällt, und man sowas auch gerne kreiert hätte.; Viel optimismus mitbringen, sich daran immer wieder erinnern waws man eigentlich realiseren woltle.; Adobe Photoshop; Gimp; Nicolae’s Mikrophonknistern; Nicolae benutzt Photoshop selten; Photoshop ist nur ein Werkzeug, der Hauptteil der Arbeit findet ganz ohne Photoshop statt.; Dribble; Nicolae sammelt viel Inspiration aus gedrucktem, Modemagazin, Produktdesign im Supermarkt.; Er fotografiert viel was er sieht, ihn interessieren echte Dinge, z.B. alte Elektrodinge; Braun Elektronik
00:40:30
Design

Er denkt viel darüber nach, warum er dieses oder jenes schön, ästhetisch findet; Die Fotos auf dem iPhone landen immer in der Cameraroll und er wollte sie ordnen.; Filmrollen; Er hat viele Fehler gemacht.; Wenn Licht von oben kommt muss der Schatten anders fallen.; Meernotes sollte nicht aussehen wie Mail oder Safari; Apple Mail; Safari; App Paper; App Clear; App Things; App Wunderlist 2; Bisher hat Nicolae es noch nicht erlebt, dass jemand; Was hat Nicolae an Projektleitungsmanagement bei Meernotes gemacht?; Es war bis zu zu seinem Evernote Projekt ein one-man project.; Er hat es in Schritte/Milestones eingeteilt, zu erst das schreiben, dann das blättern, etc.; Er hat ohne Milestones gearbeitet.; „Eine gute App würde sehr davon profitieren, dass beides [Programmierung und Design] gleich viel belastet wird“; Die Usability ist wesentlich wichtiger, als etwas besonders schönes zu kreieren.; Die Innovation dabei ist, etwas zu kreieren, dass etwas neues macht, und zugleich gut zu bedienen ist.; Apple User Interface Guidelines; Vieles dessen was dort empfohlen wird, ist in der Praxis offensichtlich notwendig.; Man braucht die Apple interfaces oder seine eigenen; Die Apple User Interface Vorlagen abzuwandeln ist sehr schwer.; Page Turn Effekt; Egal wie man es macht, man lernt immer etwas dabei; Er wollte ein weißes iPhone 4, hat sich dann aber doch ein schwarzes geholt; Man braucht alle möglichen Programmiersprachen zum Entwickeln u.a. C, ObjectiveC, Cocoa; Entwicklungsumgebung Escort; ObjectiveC; Erst bei der Entwicklung seiner zweiten App hat Nicolae erkannt dass die IDE total sinnvoll ist.; Flash & ActionScript; Im Juni wurde er erst offizieller Apple Developer; Er hat erst sehr spät die App auf dem iPhone ausprobiert, davor nur auf einem Simulator; Als er die Meernotes App das erste mal auf dem iPhone testete, ging diese einfach nicht, es stellte sich raus, dass das nur wegen einen kleinen Fehlers war.; XCode; Als Nicolae seine App veröffentlichte, verbreitete sich die Neuigkeit viral; Blog JournalApps; App Marketing ist harte Arbeit.; Nicolae empfiehlt die Mails kurz und prägnant zu halten.; Meernotes 2
01:16:00
Zukunft

Meernotes wird es auch bald für das iPad geben; Apple feierte kürzlich 40.000.000.000 Downloads in App Store; One-Man Software wird seltener, die App Qualität wird besser.; Wunder-Kit; Es gibt so wenig brauchbare Apps, es ist Goldgräberstimmung.; Die meisten haben kein richtiges Geschäftsmodell; Abhängigkeit vom AppStore bzw. Apple; Er hat nie darüber nachgedacht Meernotes auf anderes Betriebssysteme zu portieren; Android Geräte zu testen ist aufwendiger; Nicolae würde als User Interace am liebsten ein Notizbuch nur als digital haben.; Keine Bildung ohne Medien; Hörertreffen Jobscast; Sendungsende: 22:05 Uhr



JC017 – Historiker und Designer Teil 1

Gast: Daniel NicolaeDaniel Nicolae

Daniel Nicolae lebt in England und beendet dort gerade, an der University of Oxford, seine Doktorarbeit mit einem Thema aus der Medizingeschichte. Er ist außerdem der Entwickler von Meernotes. Meernotes ist eines der schönsten wenn nicht sogar das schönste Notizprogramm für iOS.

Eigentlich hätten wir uns ja auch noch über Design unterhalten wollen. Dazu kam es aber leider nicht weil wir uns bei der Geschichte verquatscht haben.
Im Januar gibt es Teil 2 in dem wir uns dann ausführlich mit dem Thema App Design und generell mit Design beschäftigen werden.

Die Shownotes zur Sendung folgen dann die Tage.


JC016 – Journalist Thilo Baum – Der Klartextexperte

Von: www.thilo-baum.de

Gast: Thilo Baum

Thilo Baum hilft als Experte für Klartext Menschen und Organisationen, ihre Botschaften auf den Punkt zu bringen. Der Kommunikationswissenschaftler (Publizistik-Abschluss 1998 an der FU Berlin) und Journalist (bis 2003 Schlussredakteur beim „Berliner Kurier“) überträgt dabei die Kunst der Schlagzeile in die Unternehmenskommunikation.

Thilo Baum in der SWR2 Aula: Thema verfehlt! Sechs! Wie das Bildungssystem am Leben vorbeilehrt

Die Folge ist jetzt online.
Die Shownotes sind gerade noch in Arbeit. Hier der Link zum Piratenpad